Trotz Corona wissen, wie es weitergeht. Wir wissen, was wir tun.
Deutscher Handwerkskammertag (DHKT) e. V.

Auf einen Blick

Was bedeuten die aktuellen Beschlüsse zu Corona für das Berliner Handwerk? Hier finden Sie die wichtigsten Infos zu den Berliner Regelungen auf einen Blick sowie Ansprechpartner*innen der Handwerkskammer Berlin.

Gesetzliche Regelungen

Verkaufsstellen

  • Verkaufsstellen dürfen nun von Kundinnen und Kunden ohne die Notwendigkeit, im Sinne von § 6 der  InfSchMV negativ getestet zu sein, aufgesucht werden. Bitte beachten Sie, dass eine  Anwesenheitsdokumentation im Sinne des § 4 der  InfSchMV weiterhin notwendig ist.

  • Folgende Verkaufsstellen dürfen ohne Anwesenheitsdokumentation öffnen: Einzelhandel für Lebensmittel und Getränke, Tabakprodukte, Schreibwaren, Zeitungen, Zeitschriften, Bücher und Tierbedarf, Apotheken, Einrichtungen zum Erwerb von Sanitätsbedarf sowie von Hör- und Sehhilfen, Drogerien, Reformhäuser, Tankstellen, Babyfachmärkte, Blumengeschäfte, Gartenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Wochenmärkte, Kunst- und Gebrauchtwarenmärkte (Flohmärkte), Spezialmärkte sowie gewerblichen Handwerkerbedarf und Fahrrad- und Kfz-Werkstätten. (§ 16  (1) der  InfSchMV)



Mischbetriebe

  • Mischbetriebe (Handwerk/Werkstatt und Handel/Verkaufsraum) dürfen für Laufkundschaft den Handwerksbetrieb sowie den Ersatzteilverkauf im Rahmen der Handwerksleistung aufrechterhalten. Für den anderweitigen Verkauf / Handel gelten die allgemeinen Ausführungen zum Einzelhandel und den Verkaufsstellen. Planungsgespräche für Handwerksleistungen sind auch zulässig.



Gaststätten und Kantinen

  • Gaststätten und Kantinen dürfen für den Publikumsverkehr geöffnet werden. Sie dürfen, soweit geschlossene Räume betroffen sind, nur von Gästen aufgesucht werden, die im Sinne des § 6 der  InfSchMV negativ getestet sind; dies gilt nicht für die bloße Nutzung sanitärer Anlagen und bei Kantinen nicht für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die durch diese versorgt werden. (§ 18 der  InfSchMV)



Infektionsschutz am Arbeitsplatz

  • Für Berlin sind die Regelungen zur Kontaktreduktion im Betrieb gemäß  SARS-CoV-2-Arbeitschutzverordnung durch § 21 der  InfSchMV dahingehend ergänzt worden, dass im Falle von Büroarbeitsplätzen höchstens 50 Prozent der eingerichteten Büroarbeitsplätze in einer Arbeitsstätte gemäß § 1 Abs. 1 ArbstättV zeitgleich genutzt werden dürfen. Diese Pflicht entfällt mit Ablauf des 30. Juni 2021.

  • Ausgenommen davon sind insbesondere Büroarbeitsplätze, die aus Gründen des mit der Tätigkeit verbundenen Kundenkontaktes, der Entgegennahme von Notrufen oder Störfällen sowie zur Überwachung betrieblicher Anlagen sowie für die Berufsausbildung nach § 1 des  Berufsbildungsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 4. Mai 2020 (BGBl. I S. 920) eine Präsenz in der Arbeitsstätte zwingend erfordern.

  • Betriebe und Beschäftigte mit Fragen zur Homeoffice-Regelung und zum Infektionsschutz am Arbeitsplatz können sich an die Hotline des Landesamts für Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz und technische Sicherheit wenden:  +4930 902545-250 (Mo-Fr 9-14 Uhr). Ein  E-Mail-Postfach wurde ebenfalls eingerichtet.

  • Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang auch die Berliner Regelungen zur  Testpflicht für Beschäftigte und Kundschaft.

  • An Veranstaltungen und Zusammenkünften in Innenräumen mit mehr als mehr als 20 zeitgleich Anwesenden dürfen nur Personen teilnehmen, die im Sinne von § 6 der  InfSchMV negativ getestet sind. (§ 11 (8) der  InfSchMV)



Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2

  • Ab dem 7. Juni 2021 entfällt die Priorisierung in der Corona-Impfkampagne – die  Coronavirus-Impfverordnung wurde entsprechend angepasst. Bitte beachten Sie aber, dass es noch dauern wird, ehe alle, die eine Impfung bekommen möchten, auch eine Impfung erhalten. Für Menschen, die aufgrund der bisherigen Priorisierungsregeln bereits einen Impftermin vereinbart haben, besteht der Anspruch auf Impfung unverändert fort.

  • Die Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 kann bei der Hausärztin oder dem Hausarzt bzw. bei der Betriebsärztin oder dem Betriebsarzt erfolgen oder in einem Impfzentrum (§ 3 der  Coronavirus-Impfverordnung). Für eines der Impfzentren  buchen Sie einen Termin online oder vereinbaren telefonisch einen Termin über die Hotline  +4930 90282200.



Kinderbetreuung



Ihre Ansprechpartner*innen

Bitte nutzen Sie auch die Möglichkeit, uns eine E-Mail zu schicken. Wir melden uns schnellstmöglich. Vielen Dank! 

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Steffi Reich, Assessorin, Telefon  +4930 25903-350
Christian Staege, Assessor, Telefon  +4930 25903-393
E-Mail  recht@hwk-berlin.de

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E-Mail  betriebsberatung@hwk-berlin.de

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