Trotz Corona wissen, wie es weitergeht. Wir wissen, was wir tun.
Deutscher Handwerkskammertag (DHKT) e. V.

Auf einen Blick

Was bedeuten die aktuellen Beschlüsse zu Corona für das Berliner Handwerk? Hier finden Sie die wichtigsten Infos zu den Berliner Regelungen auf einen Blick sowie Ansprechpartner*innen der Handwerkskammer Berlin.

Gesetzliche Regelungen

3G-Regelung am Arbeitsplatz

Neben der im Land Berlin geltenden  InfSchMV sind auch bundesweit geltende Regelungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu beachten. Nähere Informationen hierzu finden Sie auch unter Bundesweite Regelungen.

Ein neu gefasster § 28b (1) bis (3) des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) führt die so genannte 3G-Regelung am Arbeitsplatz ein:

  • Danach dürfen Arbeitgeber und Beschäftigte Arbeitsstätten, in denen physische Kontakte nicht ausgeschlossen werden können, nur betreten, wenn sie geimpft, genesen oder getestet sind und den entsprechenden Nachweis mit sich führen, zur Kontrolle verfügbar halten oder bei dem Arbeitgeber hinterlegt haben. Ein Betreten der Arbeitsstätte ist erlaubt, um unmittelbar vor der Arbeitsaufnahme ein Test- oder Impfangebot des Arbeitgebers wahrzunehmen.

  • Im Internetauftritt des Bundesarbeitsministerium finden Sie  FAQs zur Anwendung der 3G-Regelung.

Verkaufsstellen und Märkte

  • Verkaufsstellen dürfen nur unter der  2G-Bedingung geöffnet werden. (§ 16 (1) der  InfSchMV).

  • Ausgenommen von dieser Bedingung sind: der Einzelhandel für Lebensmittel und Getränke, Tabakprodukte, Schreibwaren, Zeitungen, Zeitschriften, Bücher und Tierbedarf, Apotheken, Einrichtungen zum Erwerb von Sanitätsbedarf sowie von Hör- und Sehhilfen, Drogerien, Reformhäuser, Tankstellen, Babyfachmärkte, Blumengeschäfte, Bau- und Gartenmärkte, Abhol- und Lieferdienste und Wochenmärkte, gewerblicher Handwerkerbedarf und Fahrrad- und Kfz-Werkstätten. (§ 16 (2) der  InfSchMV).

  • Eine  Anwesenheitsdokumentation im Sinne des § 4 der InfSchMV ist nicht notwendig.

  • Bei der Öffnung von Verkaufsstellen sind die Vorgaben der  Zutrittssteuerung (§ 3 der  InfSchMV) zu beachten.

  • Weihnachtsmärkte können unter der  2G-Bedingung geöffnet werden.



Gaststätten und Kantinen

  • Gaststätten und Kantinen dürfensoweit geschlossene Räume betroffen sindnur unter der  2G-Bedingung geöffnet werden. Dies gilt nicht für die bloße Nutzung sanitärer Anlagen und bei Kantinen, soweit diese ausschließlich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter versorgen. (§ 18 der  InfSchMV)

  • Gaststätten können auch – soweit keine geschlossenen Räume betroffen sind – unter der  2G-Bedingung geöffnet werden. Dann finden die Beschränkungen des § 18 (2) Satz 1 bis 5 der  InfSchMV [Bestuhlung und Anordnung der Tische mit Mindestabstand von 1,5 Metern; verstärktes Reinigungs- und Desinfektionsregime; Verzehr von Speisen und Getränken nur am Platze] keine Anwendung.



Veranstaltungen

  • Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 20 zeitgleich anwesenden Personen dürfen nur unter der  2G-Bedingung stattfinden.

    Personen, die bei Veranstaltungen künstlerische Darbietungen aufführen oder sonst für den Ablauf der Veranstaltung unabdingbare, nicht von anderen Personen vertretbare Beiträge einbringen, müssen nicht dem Personenkreis nach § 8 (2) Nr. 1 bis 4  InfSchMV [Geimpfte und Genesene] angehören, wenn sie eine negative Testung im Sinne von § 6 der  InfSchMV nachweisen.

    Die Anwesenheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist zu dokumentieren. 

    Für gastronomische Angebote auf Veranstaltungen gilt § 18 (1) der  InfSchMV [Nutzung nur unter 2G-Bedingung] entsprechend. (§ 11 (2) der InfSchMV).

  • Auf Veranstaltungen im Freien sind die Zuweisung fester Plätze und die Bestuhlung und Anordnung der Tische so vorzunehmen, dass zwischen Personen, die nicht zum engsten Angehörigenkreis gehören, ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird. Dieser Mindestabstand und diejenigen nach § 1 (2) der InfSchMV [Mindestabstände von 1,5 Metern] können unterschritten werden, wenn alle anwesenden Besucherinnen und Besucher negativ getestet sind.

    An Veranstaltungen im Freien mit mehr als 100 zeitgleich anwesenden Personen dürfen nur Personen teilnehmen, die negativ getestet sind. Für Teilnehmerinnen und Teilnehmer besteht eine Maskenpflicht, es sei denn sie halten sich an einem festen Platz auf.

    Die Anwesenheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist zu dokumentieren.

    Für gastronomische Angebote auf Veranstaltungen gilt § 18 (1) der  InfSchMV [Nutzung nur unter 2G-Bedingung] entsprechend. Dieses gilt für Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit bis zu 20 zeitgleich anwesenden Personen entsprechend.

  • Veranstaltungen im Freien können unter der  2G-Bedingung stattfinden, dann finden die zuvor genannten Mindestabstände und die Maskenpflicht keine Anwendung. Personen, die bei Veranstaltungen künstlerische Darbietungen aufführen oder sonst für den Ablauf der Veranstaltung unabdingbare, nicht von anderen Personen vertretbare Beiträge einbringen, müssen nicht dem Personenkreis nach § 8 (2) Nr. 1 bis 4  InfSchMV [Geimpfte und Genesene] angehören, wenn sie eine negative Testung im Sinne von § 6 der  InfSchMV nachweisen.

  • Veranstaltungen, die aufgrund von gesetzlichen Vorschriften stattfinden, die der Wahrnehmung gesetzlich vorgeschriebener Mitbestimmungs- oder Mitwirkungsrechte dienen, dürfen nur unter der 3G-Bedingung stattfinden. Für Teilnehmende besteht eine Maskenpflicht, es sei denn, sie halten sich auf einem festen Platz auf und können den Mindestabstand jederzeit einhalten. Die Anwesenheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist zu dokumentieren.



Nutzung von Büroarbeitsplätzen

  • Der neu gefasste § 28b (4) des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) spricht davon, dass Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber den Beschäftigten im Fall von Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten anzubieten, diese Tätigkeiten in deren Wohnung auszuführen, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen. Die Beschäftigten haben dieses Angebot anzunehmen, soweit ihrerseits keine Gründe entgegenstehen.

Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2

  • Die Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 kann bei der Hausärztin oder dem Hausarzt bzw. bei der Betriebsärztin oder dem Betriebsarzt erfolgen oder in einem Impfzentrum (§ 3 der  Coronavirus-Impfverordnung). Für eines der Impfzentren  buchen Sie einen Termin online oder vereinbaren telefonisch einen Termin über die Hotline  +4930 90282200.



Kinderbetreuung



Ihre Ansprechpartner*innen

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Steffi Reich, Assessorin, Telefon  +4930 25903-350
Christian Staege, Assessor, Telefon  +4930 25903-393
E-Mail  recht@hwk-berlin.de

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E-Mail  betriebsberatung@hwk-berlin.de

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